Aufnahme der Biosphäre
Stadtgeflüster

Die Biosphäre Potsdam: Ein Ort zum Entdecken, Staunen und Mitmachen

Voraussichtliche Lesedauer: 9 Minuten

Im Sommer besuchten wir das größte Tropenhaus Deutschlands „Die Biosphäre in Potsdam“. Auf zwei Etagen gab es, haufenweise zu entdecken. 5000qm² Regenwald,ein Wasserfall,140 Tierarten,ein Schmetterlingshaus und eine große Aquarienlandschaft sorgten bei uns für reichlich Aha und ach so Momente.

Inhaltsverzeichnis

Eintritt zur Biosphäre

Am einfachsten ist es, sich vorher dem Besuch der Biosphäre ein Zeitfenster zu buchen und die entsprechenden Tickets online zu erwerben. Dazu geht man auf die Internetseite der Biosphäre oder folgt dem Link „Hier ganz einfach ein Ticket zur Biosphäre Potsdam erwerben.“ Et voilà wenige Minuten nach der Buchung flattert bereits die E-Mail mit den Tickets ins Postfach. Jetzt noch die Unterlagen auf dem Handy speichern oder ausdrucken und schon steht dem Besuch nichts mehr im Wege. Mit dem übermittelten QR-Code kommt man wesentlich schneller ins Innere der Biosphäre und man erspart sich das Warten in der Schlange. Ein Tipp, den wir euch wirklich ans Herz legen. Pro Erwachsenen werden für die Tageskarte 11,50€ fällig. Kinder unter 3 Jahre müssen keinen Eintritt zahlen. Wir finden mit 23 Euro für zwei Erwachsene ist der Eintrittspreis akzeptabel.

Kassenbereich & Foyer

Gleich hinter dem imposanten Kassenbereich befindet sich das große Foyer der Biosphäre. Dort finden wir das Forscherzimmer, einige Sitzplätze, abschließbare Spinde und last but not least die üblichen Toilettenräume. Überall an den Wänden hängen Informationen und großformatige Bilder von Pflanzen und Tieren der Tropen. Habt ihr schon mal eine Makroaufnahme einer Libelle im Format 1 auf 2 Meter gesehen? Ich kann euch sagen, das ist ein imposanter Anblick.

Wasserfall & Geysir

An einem Teich mit Fischen stürzt ein Wasserfall die Wand hinunter, auch einen Geysir gibt es in der Biosphäre

Das erste Highlight begegnet uns direkt beim Betreten der Haupthalle. Vor uns befindet sich ein großer Teich mit unzähligen Fischen und einem künstlichen Geysir in seiner Mitte. An der anderen Seite der Halle schießt ein breiter Wasserfall oberhalb des Besucherweges aus der Wand und plätschert mit lautem Getöse über das Vordach des Besucherbalkons in den Teich. Eine tolle Idee, wie wir finden und auch Jo ist begeistert. Beim Verlassen des überdachten Weges darf man sich dann noch abschließend in einer Wärmebildkamera betrachten. Achtung: Sollte dort deine Körpermitte nicht rot angezeigt werden, sondern eher ins Blau gehen, such bitte umgehend einen Arzt deines Vertrauens auf. 😉

Die klimatischen Bedingungen in der Biosphäre wurden optimal auf die Pflanzen und hier lebenden Tiere abgestimmt. Kurz gesagt, es ist feuchtwarm! Jacken und langärmelige Kleidung sollten besser draußen im Spind untergebracht werden. Auch große Rucksäcke sind dort besser aufgehoben. Ein guter Tipp ist ein Daypack. Hier empfehlen wir euch den 18l Rucksack Kånken von Fjällraven. Petra nutzt ihren schon seit geraumer Zeit und ist mehr als zufrieden damit. Klaro finden auch die tropischen Palmen das Klima in der Biosphäre richtig gut und danken es mit üppigem Wachstum.

Flora in der Biosphäre Potsdam
Bromelie & Co gedeihen hier in der Biosphäre prächtig.

Die Affen sind los

Folgen wir dem Weg weiter, kommen wir automatisch am Gehege der süßen Weißbüscheläffchen vorbei. Die ursprünglich aus Brasilien stammende Affenart scheint sich hier ziemlich wohlzufühlen. Leider wahren die kleinen Akrobaten für eine gute Nahaufnahme zu flink und eine Weitwinkelaufnahme mit Käfig sieht meiner Meinung nach nicht sehr ansprechend aus. Weshalb ich hier auf ein Bild verzichte.

Nach einem tierischen Stelldichein mit den Äffchen gehen wir uns die Schmetterlinge anschauen. Der Weg dorthin führte an zwei Holztigern vorbei die Treppe hinauf. Da immer nur eine begrenzte Anzahl Personen Zutritt zum Schmetterlingshaus bekommt, mussten wir einen kleinen Augenblick warten. Für Jo und uns war es eine willkommene Pause.

Magic Place Schmetterlingshaus

Filigrane Flugmeister-Schmetterlinge und ihre Farben faszinieren von je her den Menschen.

Das Schmetterlingshaus der Biosphäre avancierte recht schnell zu unserem persönlichen Höhepunkt des Ausfluges. Die filigranen Flugmeister gibt es dort in zig Größen, Farben und Mustern zu bestaunen. Jo bekam sich gar nicht mehr ein und schaut sich jeden der Schmetterlinge ganz genau an. Manchen auch drei bis fünfmal;-) wahrlich ein Magic Place. Über 15 Arten können hier das ganze Jahr über bestaunt werden. Mit etwas Glück sogar bei ihrer Metamorphose oder beim Schlüpfen. Richtig cool! Ein Mitarbeiter zeigte uns ebenfalls einige Dinge, die wir sonst vermutlich übersehen hätten. Auch unseren vielen Fragen beantwortet er bereitwillig. So ist der blaue Schmetterling auf dem Bild oben in Wahrheit gar nicht blau. Seine Flügel haben nur eine besondere Oberflächenstruktur, die das Licht dementsprechend brechen. Na, das ist mal eine Überraschung oder was meint ihr?

Nach gut 20 Minuten hieß es dann Abschied nehmen, den eine neue Gruppe Besucher wartet bereits vor der Tür. Wir verlassen beeindruckt das Schmetterlingshaus und wendeten uns den Reptilien zu.

Chamäleon, Leguan & Co

Der Grüne Leguan vorn im Bild war schon ein ziemlicher Brummer.
Eine Menge Terrarien mit Reptilien gibt es im Tropenhaus zu bestaunen.

Ein weiterer Höhepunkt der Biosphäre sind die Terrarien. Ihre Bewohner können unterschiedlicher nicht sein. Ich für meinen Teil fand das Grüne Leguan Pärchen klasse. Es gibt viel mehr Reptilien zu bewundern, doch das würde hier den Rahmen sprengen. Außerdem möchten wir euch nicht alles vorab verraten. Wäre ja mehr oder weniger blöd. Die vielen Exponate & Mitmachstationen machen die Tour durch die Biosphäre zu einem unterhaltsamen Vergnügen mit Mehrwert. Beachtet auf alle Fälle auch das Zuhause der Blattschneideameisen! Ihr seht sie zum Ende der Tour im Obergeschoss ein weiteres mal wieder. 😉

Ein Vogel versteckt zwischen Palmen
Trotz seines hübschen Gefieders hätten wir diesen Vogel in den Palmen spitzen fast übersehen.

Die Aquasphäre

In der Aquasphäre bekommen wir zum Schluss noch einen Einblick in einen weiteren Lebensraum der Tropen.
Die Ausstellung im Still eines Unterseebootes ist wunderschön präsentiert und es macht viel Freude, die vielen verschiedenen Fische zu betrachten. Auch Jo hatte sichtlich ihren Spaß. Häufig saß sie ganz ruhig auf dem Arm und beäugte fasziniert mit großen Augen die Bewohner in den Aquarien. Immer wieder zeigte sie mit dem Finger auf einem der vielen bunten Fische. Die Ausstellung in der Ausstellung wurde unserer Meinung nach hervorragend umgesetzt.

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Ein wenig erinnert das Bild an die Abenteuer von Jules Verne findet ihr nicht auch?
Eines der vielen Aquarien in der Aquasphäre

Das Restaurant

Bevor wir so langsam zum Ende unserer Kurztropenreise gelangen, stoppen wir am hauseigenen Restaurant im ersten Stock. Rasch illern wir drei in die Karte und einen Augenblick später wird auch schon bestellt. Petra isst eine Suppe und ich teile mir mit Töchterchen einen Flammkuchen. Nachdem wir unsere Bestellung bezahlt haben, bekommen wir einen Gäste-Pager in die Hand. Wir haben uns gerade hingesetzt, da brummt und blinkt bereits der Pager. Schnell flitzen wir los und holen unser bestelltes Essen ab. Die Suppe ist superlecker und die Portion ausreichend. Der bestellte Flammkuchen ist tatsächlich sehr groß und auch geschmacklich gab es dran nichts auszusetzen. Chapeau, das hätten wir nicht erwartet.

Das Ende der Tour

Nach einer großen Pause ging es gestärkt weiter. Über eine Brücke geht es vorbei an kleinen bunten Fröschen und Käfern in ihren Terrarien. Dabei genießen wir auch immer wieder den Blick auf den Urwald unter uns. Auch den Blattschneideameisen begegnen wir hier oben ein weiteres mal. Jetzt wissen wir also, wo die Röhre hinführt. Wenige Meter weiter können wir noch einen Blick auf wilde Meerschweinchen werfen, die kleinen Tiere sind wirklich putzig und so braucht es einen Augenblick, bis Jo sich von ihnen zu trennen vermag.Ein weiterer Höhepunkt ist mit Sicherheit der virtuelle Rundflug über den Regenwald. Diese Attraktion war bei unserem Besuch leider geschlossen, weshalb wir hier keine weiteren Informationen geben können.

Der Souvenirshop

Was sollen wir sagen? Keine große Attraktion kommt ohne einen Souvenirshop aus. So ist es natürlich in der Biosphäre auch. Hier könnt ihr so ziemlich alles erwerben, was mit dem Thema Regenwald/Tropenwald zu tun hat.
Die Preise sind noch im Rahmen und die angebotenen Artikel haben eine angemessene Qualität.

Wir drei beim Wandern in Schweden

Unser Fazit

Langeweile Fehlanzeige!Der Tagesausflug in den Regenwald hat uns richtig gut gefallen, da er für große und kleine Abenteurer gleichermaßen geeignet ist und sehr viel Abwechslung bietet. Der Eintrittspreis von 11,50€ ist unserer Meinung nach sehr preiswert. Es gibt so vieles zu entdecken, das man gut und gern einen ganzen Tag dort verbringen kann, ohne etwas doppelt anzuschauen. Vorausgesetzt natürlich man schaut sich alles ganz genau an. Unser Höhepunkt war wie zu erwarten das Schmetterlingshaus. Wir für unseren Teil würden die Biosphäre jederzeit noch einmal besuchen, so viel steht fest. D

Wir sehen uns Outdoor ❤
Marco, Petra und die kleine Jo

2 Comments

Hey, hey schön, dass du bei uns auf der Seite gelandet bist. Wir schreiben hier mit sehr viel Herzblut und Engagement von unseren Abenteuern. Hier hast du die Gelegenheit, eine Frage zu stellen, etwas hinzuzufügen oder Kritik & Lob aussprechen.

Die Biosphäre Potsdam: Ein Ort zum Entdecken, Staunen und Mitmachen

Die Biosphäre in Potsdam ist das größte Tropenhaus Deutschlands. 5000qm² Regenwald, 140 Tierarten & viele weitere Höhepunkte warten auf dich.